Meditationstipps für Einsteiger

Viele Einsteiger fragen sich vor der ersten Meditation, was sie erwartet und was sie alles benötigen. In vielen Kursen wird erwartet, dass der Teilnehmer eine Matte mitbringt oder ein Kissen, auf das er sich während der Übung setzen kann. Jedoch kann jeder auch zu Hause die erste Meditation durchführen. Hierfür einfach einen ruhigen Raum suchen, indem man es sich für fünf Minuten ungestört „gemütlich“ machen kann.

Vor der ersten Meditation sollte einem bewusst sein, dass man regelmäßig meditieren sollte, damit die Übungen tatsächlich auch den gewünschten Effekt herbeiführen. Die meisten Fortgeschrittenen meditieren täglich zu einer bestimmten Uhrzeit. Die Dauer der Meditation reicht am Anfang von fünf bis sechs Minuten und kann später bis auf einen gewünschten Zeitraum ausgeweitet werden. Ist der Ort und die Zeit festgelegt sollte der Frischling sich einfach gemütlich auf den Boden setzen. Natürlich kann man sich auch auf einen Sessel oder Stuhl platzieren, aber es sollte bequem sein, nichts sollte im Weg stehen oder stören.

Wer regelmäßig meditiert, wird merken, dass der Körper sich an diese gezielte Ruhephase gewöhnen wird. Das bedeutet auch, dass man möglichst immer zur gleichen Zeit meditieren sollte. Hieraus schöpft der Körper sowie der Geist die meiste Kraft und beides tankt neue Energie.

Sitzt man bequem, ohne dabei jedoch einzuschlafen, so wird der Körper in einen Ruhezustand versetzt. Nun die Augen schließen und tief Luft  holen. Die Gedanken sollten losgelassen werden und Anfänger fokussieren sich am besten zu Beginn auf ihren Atem. Vielen hilft es auch beim Ein- und Ausatmen gedanklich eine Linie zu ziehen. Dabei die Muskel möglichst entspannen und alles locker lassen. Beim atmen nicht konzentriert oder gesteuert atmen, sondern eher als Beobachter von außen den Atem betrachten. Wann hole ich Luft, wie tief ist die Atmung, all dies kann beobachtet werden. Zu Beginn der ersten Meditationen wird der Gedanke immer wieder abgelenkt. Doch genau hier sollte man eingreifen und sich bewusst wieder auf den Atem konzentrieren. Arbeit, Haushalt, Kinder oder Termine sind jetzt für fünf Minuten absolut unwichtig. Nach fünf Minuten die Augen wieder langsam öffnen und bewusst spüren, wie die Energie in den Körper zurück gekehrt ist. Diese Übungen sollte man möglichst täglich durchführen, und später mit weiteren Übungen kombinieren und ergänzen. Informationen hierzu finden Interessierte im Internet, in Kursen, in Büchern oder auf DVDs und Hörbüchern.

Warum meditieren?

Für das Meditieren an sich gibt es viele Gründe. Ob nun für die innere Gelassenheit zu sorgen oder gegen nervöse Unruhezustände anzugehen. Vor allem aber bei viel Stress im Alltag, ständig klingelnden Mobiltelefonen, vollen Terminkalendern und zusätzlich hektischem Familienleben ist es besonders ratsam sich eine Auszeit zu gönnen. Neue Energie tanken, gelingt am einfachsten über eine Meditation. Doch bevor man wirklich zu innerer Ausgeglichenheit gelangt, muss man die richtige Technik beherrschen. Diese können in Kursen, per DVD oder über Bücher erlernt werden.

Warum viele Menschen in der heutigen Zeit, und in unterschiedlichsten Kulturkreisen meditieren ist eine aufwändige Fragestellung. Denn neben religiösen und kulturellen Einflüssen ist es oft der Wunsch nach Ruhe und Entspannung. Vor allem aber das Gefühl des Glückes, des inneren Friedens und der Versuch die Welt mit anderen Augen zu sehen, ist für viele heute ausschlaggebend dafür, dass sie sich zu einer Meditation entschließen. Vor allem das regelmäßige durchführen der entsprechenden Übungen bringt im weiteren Verlauf den gewünschten Effekt.
Während der Meditation empfinden viele das Gefühl sich selber wieder zu akzeptieren oder gar zu lieben, wie sie sind. Des weiteren kann man sich mit bestimmten Techniken auf Hindernisse oder Herausforderungen vorbereiten, um diese dann leichter nehmen zu können. Auch kann so die eigene Stressbewältigung angeregt werden, so dass man selber mit Stress und Anspannungen besser umgehen kann und diese Verspannungen und die Hektik des Alltages bewusst herunterfahren kann. Häufig berichten Neulinge davon, dass sie sich deutlich wohler fühlten. Dies betraf sowohl den körperlichen, wie auch den seelischen Bereich. Weiterhin gelang es vielen nach einer Weile sich besser und schneller zu konzentrieren. Generell kann jeder, der das Gefühl hat für Ruhe sorgen zu wollen, die Technik der Mediation ausprobieren. Zu verlieren hat hier niemand etwas, ganz im Gegenteil: Etwas Ruhe und Gelassenheit sowie ein fokussierter Geist können in unserem Alltag nur von Vorteil sein.

Durch die verbesserte Selbstwahrnehmung kann eine regelmäßige Meditation auch dazu führen, dass man deutlich selbstbewusster auftritt und positiver auf andere wirkt. Darüber hinaus kann sich auch das Feingefühl gegenüber Dritten verändern und verbessern. Für Menschen, welche schnell in Rage geraten, ist eine regelmäßige Mediation eine tolle Übung, um Aggressionen und Stress in den Griff zu bekommen. Generell sind die Erfahrungen von allen Anfängern und natürlich auch von Fortgeschrittenen zum Thema Meditation durchweg positiv, auch wenn sich später manche entscheiden, nicht mehr täglich zu meditieren, so haben sie dennoch daraus gelernt, dass ein paar Minuten Ruhe und locker lassen, viel Positives bewirken können.

Was ist Meditation?

Beim Begriff Meditation fallen vielen Bilder von auf dem Boden sitzenden Menschen ein, die im Schneidersitz in innerer Ruhe walten, doch Meditation ist viel mehr als das. Sie besteht aus einem komplexen System verschiedenster Techniken. Viele nutzen die Meditation heute, um Kraft und Energie zu tanken und dabei zu innerer Ruhe und Gelassenheit zu gelangen.

Übersetzt bedeutet das Wort Meditation, welches aus dem Lateinischen von meditatio abstammt, nachdenken oder überlegen. Sowohl in diversen Kulturkreisen, wie auch in verschiedenen Religionen wird seit vielen Jahrtausenden Meditation ausgeübt. Sie soll sowohl eine beruhigende, wie auch heilende Wirkung auf den Körper ausüben. Bei einer Meditation sollen Körper und Geist in Einklang gebracht werden. Hierfür nutzen die Meditierenden bestimmte Praktiken und Methoden. Die innere Ruhe soll dadurch hergestellt werden und der Geist soll sich beruhigen und gleichzeitig sammeln können. Vor allem in asiatischen und östlichen Regionen wird über die Meditation gesagt, dass sie eine bewusstseinserweiternde Wirkung haben soll. Meditation ist nicht nur in asiatischen und östlichen Regionen zu finden, sondern ist auch ein fester Bestandteil in indischen, christlichen, jüdischen, islamischen und buddhistischen Traditionen. Damit ist auch klar, dass Meditation sowohl spirituelle wie auch religiöse oder ethische Wurzeln hat.

In der Meditation gibt es eine große Anzahl an unterschiedlichsten Techniken. Jede einzelne Technik beruht auf ihrer Herkunft und Abstammung. So meditieren Menschen mit islamischem Hintergrund anders als Buddhisten es tun. In Deutschland werden unterschiedliche Kurse mit den entsprechenden Techniken angeboten. Wer sich für einen solchen Kurs entscheidet, hat hier den Vorteil, dass er die Techniken ausprobieren kann und sich dann für die entscheidet, welche für ihn am nützlichsten ist. Auch existiert eine rein westliche Meditationsform, welche den Bedürfnissen und dem Lebensstil der westlich lebenden Menschen angepasst wurde.

Alle Techniken haben eines gemeinsam. Sie sollen den Meditierenden sanft dazu führen, dass er sein Bewusstsein gegenüber seinem Leben, Körper, Alltag und dem aktiven Erleben der Gegenwart verändert. Dabei legt die Meditation vor allem darauf wert, dass der Meditierende sowohl eine Inspiration erfährt, aber auch seine Denkweise und Blickwinkel erweitern kann. Es wird nicht auf ein Ziel fokussiert, sondern die Erweiterung des Bewusstseins steht klar im Vordergrund. Viele Prominente erklären immer wieder, sie haben mit der Meditation zu innerer Ruhe gefunden. Fakt ist, dass das konzentrierte Meditieren, und das damit verbundene Lösen von strengen Denk- und Sichtweisen tatsächlich zu einer Ausgeglichenheit von Körper und Geist führen kann. Denn sobald der Geist beruhigt und befreit ist, kann auch der Körper zur Ruhe kommen. Vor allem Patienten mit Burn out oder Personen mit einem stressigen Alltag, kann meditieren helfen, Erschöpfungszuständen vorzubeugen und wieder neue Energie zu gewinnen.